Wind
03.11.2021 - Für Windkraft und gegen Herrenknecht: Klimaaktivisten demonstrieren in Schluchsee
Zum Videobeitrag auf www.swr.de
03.11.2021 - Bollenhut und Windkraft-Bashing im Schwarzwald, Kontext Wochenzeitung
www.kontextwochenzeitung.de
03.11.2021 - Experte analysiert Arbeit von Windkraft-Kritikern: Kein einziges Argument stimmt
Zum Artikel auf efahrer.chip.de
07.10.2021 - Die Mehrheit der Windenergie-Befürworter muss sichtbarer werden!
www.windindustrie-in-deutschland.de
08.08.2021 - Die Mehrheit der Windenergie-Befürworter muss sichtbarer werden!
www.windindustrie-in-deutschland.de
08.08.2021 - Windkraft-Offensive im Baden-Württemberger Staatswald
www.erneuerbareenergien.de
09.05.2021 - Falsche Zahlen beim Infraschall – Bundeswirtschaftsminister entschuldigt sich!
FREIBURG taz, 22.4.21 (Bernward Janzing) Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat ein von Windkraftgegnern oft angeführtes Argument gegen die Rotoren kurzerhand pulverisiert: Etwas verschämt musste die Bundesfachbehörde dieser Tage einräumen, dass sie in einer seit Jahren vielzitierten Studie über Infraschall „einen systematischen Fehler“ gemacht habe: Die veröffentlichten Schallwerte seien um „36 Dezibel zu hoch“ gewesen. Da die Skala logarithmisch ist – das heißt: 10 Dezibel mehr bedeuten eine Verzehnfachung – beläuft sich der Fehler auf einen Faktor von mehreren tausend.

Ausgerechnet diese fehlerhafte Studie aus dem Jahr 2005 hatte großen Anteil daran, dass der Infraschall im Zusammenhang mit Windkraftanlagen populär wurde. Windkraftgegner warnten immer wieder vor dem nicht hörbaren Schall (dessen Frequenz unterhalb von 16 bis 20 Hertz liegt) und verliehen ihm aufgrund seiner vermeintlichen Intensität ein fast dämonisches Image. Er entsteht nicht nur durch technische Geräte, sondern auch in der Natur, etwa durch Windböen.

In ihrer Studie ermittelten BGR-Forscher Lars Ceranna und zwei Kollegen im Umfeld einer Windkraftanlage Infraschallwerte von mehr als 100 Dezibel. Erst Jahre später kamen andere Wissenschaftler darauf, dass die Berechnungen nicht stimmen konnten. Denn wären sie korrekt gewesen, hätte alleine im Infraschall mehr Energie gesteckt als im gesamten vorhandenen Schallsignal – physikalisch unmöglich.

Vor allem Stefan Holzheu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth, hatte sich um Klärung bemüht. Er hatte einen „schwerwiegenden Rechenfehler“ in der Studie erkannt, den er – recht zielgenau – „auf einen Faktor 1.000 bis 10.000“ bezifferte. Seit März 2020 stand er deswegen mit der BGR im Kontakt.

Doch die blieb stur gegenüber allen Einwänden. Dabei hatte längst auch die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) deutlich niedrigere Werte ermittelt. Als die taz im Februar die BGR mit diesen Unstimmigkeiten konfrontierte, erklärte diese noch, die Diskrepanz lasse „unterschiedliche Herangehensweisen bei den Messungen und Auswertungen“ vermuten.

Zugleich konnte sich die BGR den süffisanten Hinweis nicht verkneifen, dass „die LUBW für ihre Studie die Expertise der BGR als führende Institution in Deutschland auf dem Gebiet der Messung von Infraschall nicht nachgefragt“ habe. Heute weiß man: Es hätte wohl eher die BGR bei der LUBW um Expertise bitten müssen.

Wissenschaftler Holzheu veranschaulicht den Fall gerne, indem er diesen mit dem Wiegen eines Brots vergleicht: Wenn dieses einmal ein Kilo wiegt, woanders aber 1.000 Kilo, werfe das Fragen auf. Wenn dann jene Institution, deren Messung in der Kritik steht, auf Nachfrage sagt, sie könne die Differenz nicht erklären, weil sie keinen Einblick in die Messmethoden des Anderen habe, ist das befremdlich. Doch exakt auf diese Weise blockte die BGR Nachfragen über Monate hinweg ab und verwies stets darauf, dass ihre Ergebnisse 2016 einen Peer-Review-Prozess eines Fachjournals durchlaufen hätten – ein Verfahren zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit.

Dennoch wurden die Stimmen von Kritikern immer lauter. Als ein weiterer Wissenschaftler sich jüngst an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt wandte, die dann ihrerseits die BGR-Berechnungen zerpflückte, sah diese sich gezwungen, einzulenken. Sie versichert nun, die Studie („Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“) werde überarbeitet und zur Publikation werde es „ein Korrigendum“ geben.

Die falschen Zahlen waren längst hochpolitisch geworden. Windkraftgegner hätten darin den Beleg gesehen, „dass das Umweltbundesamt und die Landesämter mit ihren deutlich niedrigeren (aber richtigen) Werten verschleiern und manipulieren“, sagt Holzheu. Auf seiner Internetseite begrüßt er nun, „dass die BGR ihren Rechenfehler nach 16 Jahren endlich erkennt“. Damit entfalle für Windkraftgegner, die sich unter Namen wie Vernunftkraft und Windwahn sammeln, „eine ganz wichtige Argumentationsgrundlage“.

Erst in diesen Tagen hatte der Vernunftkraft e.V. eine Resolution zur Bundestagswahl verfasst, in der es heißt, es gebe „die Gefahr eines erheblichen Gesundheitsrisikos durch den von Windenergieanlagen ausgehenden Infraschall“. Auf Anfrage der taz erklärte der Verein nun: „Sollte sich aus einer neuen Veröffentlichung Korrekturbedarf ergeben, würden wir diesen berücksichtigen.“ Den Link zur Studie der BGR gibt es nach wie vor auf der Seite des Vereins – aber er läuft mittlerweile ins Leere.
04.04.2021 - Fakten zu Infraschall
Die Anti-Windkraftbewegung warnt schon lange von gesundheitsschädlichem Infraschall von Windkraftanlagen und das ZDF produziert eine reißerische Sendung zum Thema. Wir machen den Fakten-Check und erklären die wissenschaftlichen Hintergründe. Senden Windkraftanlagen wirklich gefährlichen Infraschall aus oder ist das ein Scheinargument, mit dem völlig unbegründet Ängste geschürt werden sollen, um beim Windenergieausbau und der Energiewende Sand ins Getriebe zu streuen? Und kann es sein, dass eine Bundesbehörde die Windkraft mit fehlerhaften Messwerten völlig ungerechtfertigt an den Pranger stellt? Ist Infraschall von Windkraftanlagen wirklich gefährlich? Welche Rolle spielt der Nocebo-Effekt? Wie nutzen Klimaleugner*innen und Windkraftgegner*innen das Thema Infraschall zur Stimmungsmache gegen Windkraft? Welche Rolle spielt das ZDF und die Bundesanstalt BGR?
Volker Quaschning, Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, klärt in seinem Podacst mit Fakten auf. Infraschall und Windkraft - Risiko oder Panikmache? | Das ist eine gute Frage PODCAST
29.03.2021 - Windturbinenbauer Nordex hat Umsatz und Umfang der im Jahr neu installierten Erzeugungskapazität deutlich erhöht. Die Gewinnspanne wächst wieder.
5,5 Gigawatt neu installiert
29.03.2021 - Die Energiequelle GmbH zeigt sich trotz Corona erfolgreich und blickt positiv in die Zukunft.
www.erneuerbareenergien.de
29.03.2021 - Selbstversorgung durch einen Mix von Solarthermie, Photovoltaik und Kleinwindkraft
Unabhängige Stromversorgung: Insellösung mit Kleinwindkraft
18.02.2021 - Fracking im kleinen Wiesental!
Wieder einmal ein lesenswerter Blog von Dirk Dörflinger
Zum Blog
18.02.2021 - Wer unterstützt Bürgerinitiativen gegen Windkraft?
Neue Recherche-Ergebnisse
08.02.2021 - Informationen des Umwelt-Ministeriums zu Windenergie und Naturschutz
buergerenergie-biederbach.de
06.12.2020 - Interessante Links
Akzeptanz von Windenergieanlage höher als gedacht
Das erdachte Akzeptanz-Problem der Windkraft
Tatsächlicher Flächenverbrauch für Windkraftanlagen
Behauptungen zur Windkraft – Abholzung
Zusammenhang von Flächenverbrauch und CO2-Einsparung
Behauptungen zur Windkraft – Bäume pflanzen
So kann Energiewende gestaltet werden - Bürgerwindpark Biederbach
buergerenergie-biederbach.de
09. September - Entwicklung der Windenergie im Wald Ausbau, planerische Vorgaben und Empfehlungen für Windenergiestandorte auf Waldflächen in den Bundesländern 5. Auflage, 2020
dreist? unkreativ? durchtrieben? - ein Blog von Dirk Dörflinger
Entwicklung der Windenergie im Wald Ausbau, planerische Vorgaben und Empfehlungen für Windenergiestandorte auf Waldflächen in den Bundesländern 5. Auflage, 2020
Fakten zu Infraschall von Dr. Stefan Holzheu, Wissenschaftler an der Universität Bayreuth
Infraschall durch Windräder im Vergleich zu Fahrt im PKW
Rechenfehler bei Infraschall-Studie!
Diagramm über die Erträge des Windparks Fröhnd
Windkraftmythen - Das sollte man wissen
Der Rotmilanbestand im Südwesten hat sich erholt
Windkraft - erklärt vom Leiter des Fachbereichs Umwelt beim LRA Lörrach, Herrn Lutz, auf Facebook
Teil 1 & Teil 2
Fakten zu Windenergie
Artenschutz vs. Windkraft